Hans-Dieter Sill, 26.03.2026

Zitate, Bemerkungen und Gedanken zu Gebhardt (2015): Als die Soldaten kamen. Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs

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Nach meinen Berechnungen wurden mindestens 860.000 Frauen (und auch etliche Männer) im Nachkrieg vergewaltigt. Mindestens 190.000 davon, aber vielleicht auch mehr, erlebten die sexuelle Gewalttat durch einen amerikanischen Armeeangehörigen, andere durch britische, belgische oder französische Soldaten. Von diesen Opfern wurde nie gesprochen. Denn so wie die DDR die Untaten des „Großen Bruders“ im Osten unter den Teppich kehrte, so verschwieg die westdeutsche Gesellschaft die Übergriffe der demokratischen Befreier (Gebhardt 2015, S. 8).

Bis heute gibt es nur zwei Aufbereitungsversuche, denen es gelang, ein größeres Publikum zu erreichen: das bereits erwähnte zeitgenössische Tagebuch von „Anonyma“, dass im Jahr 2008 auch verfilmt wurde, sowie ein erster Problemaufriss der Feministin und Filmemacherin Helge Sander aus dem Jahre 1992. Beide Projekte hatten denselben Schauplatz – Berlin – und dieselben Täter – Rotarmisten. So verdienstvoll diese beiden Ansätze waren, haben sie zusätzlich dazu beigetragen, dass heute die meisten Deutschen glauben, die kriegsbedingte sexuelle Gewalt sei ein Problem der Sowjetsoldaten gewesen, während die anderen Alliierten eher vor liebestollen deutschen Frauen geschützt werden mussten (Gebhardt 2015, S. 9).

Undurchsichtig ist bis heute das Dickicht aus Schweigen, gesellschaftlicher Vorwurfshaltung, moralische Herablassung, politischer Instrumentalisierung, behördlicher Schikane, gönnerhafter Entschädigung, feministischer Parteilichkeit und nie erfolgte Anerkennung, durch die vergewaltigten Frauen (und Männer) nach der Tat selbst immer wieder verletzt, gedemütigt ignoriert und belehrt wurden. Fachleute nennen diese grausame Erfahrung, als Opfer von Gewalt auch noch zum Opfer gesellschaftlicher Ausgrenzung zu werden, „sekundäre Viktimisierung“ (Gebhardt 2015, S. 11).

Und doch geben die Quellen, die ich einsehen konnte, so übereinstimmend und überzeugende Antworten, dass sich einige der gröbsten Vorurteile zu kriegsbedingten sexuellen Gewalt gegenüber Deutschen widerlegen lassen:

  • Es seien hauptsächlich die Russen gewesen, die sich insbesondere während der Flucht deutsche Frauen ergriffen, um sich für erlittenes Leid zu rächen.
  • Die westlichen Alliiertensoldaten hätten keine Gewalt gebraucht, …
  • Die Vergewaltigungsopfer hätten das Erlebte „erstaunlich schnell“ weggesteckt, …
  • Die Ehemänner der vergewaltigten Frauen hätten, …, ihre „entehrten“ Frauen und deren Kinder verstoßen.
  • Die Frauen, die von russischen oder schwarzen Soldaten geschwenkt wurden, hätten aus rassistischen Gründen schnellstmöglich abgetrieben. (Gebhardt 2015, S. 12-13)

Mindestens 860.000 deutsche Frauen und Mädchen, aber auch Männer und Jungen, wurden nach Kriegsende und in der Nachkriegszeit von alliierten Soldaten und Besatzungsangehörigen vergewaltigt. … Die Uniformen der Täter waren verschieden, die Taten glichen sich. GIs und Rotarmisten, britische und französische Soldaten, Belgier, Polen, Tschechen oder Serben nutzen die Phase der Eroberung der Besetzung Deutschlands, um erst zu plündern und dann zu vergewaltigen. Sie wiederholten dabei, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, das, was die Wehrmacht zuvor die Kriegsgegner Deutschlands getan hatte (Gebhardt 2015, S. 17).

Natürlich gab es für alle Betroffenen handfeste Gründe zu schweigen. … Im Osten, wo viele vertriebene und geflohene Frauen strandeten, von denen ein erheblicher Anteil sexuelle Gewalt durch sowjetische Soldaten erleben musste, was nicht erlaubt, die Grausamkeiten des „Großen Bruders“ zu benennen. Im Westen, wo nicht nur ebenfalls viele Flüchtlinge lebten, sondern Frauen auch weiterhin den Übergriffen amerikanische, französische und vereinzelt britischer Besatzungsangehöriger ausgesetzt waren, verhinderte das Ziel der erfolgreichen Verwestlichung oder Amerikanisierung eine Beschäftigung mit der anderen Seite der Nachkriegsbefindlichkeiten. Vor allem das Thema Vergewaltigungen durch Amerikaner ist, wie der Historiker Walter Ziegler schreibt, „wegen der späten engen Freundschaft zu den USA und angesichts der Ungeheuerlichkeiten, die bei den Sowjets vorfielen, in der Öffentlichkeit ganz an den Rand gedrängt worden, ähnlich wie die zahlreichen Erschießungen“ (Ziegler 2005, S. 102). Die Russen haben vergewaltigt, die Amerikaner haben Bonbons verschenkt, so lautet bis heute das Vorurteil (Gebhardt 2015, S. 20).

Nun zu meinen Berechnungen: insgesamt lebten laut Angaben des statistischen Bundesamtes vom 10. Oktober 1956 68.000 uneheliche Besatzung Kinder unter Vormundschaft in der Bundesrepublik mit Westberlin. … Laut Angaben der Mütter waren 3200 Kinder bei Vergewaltigungen entstanden. Das sind ca. 5 %. … Damit sind wir jedoch noch nicht bei der Ausgangszahl für die Berechnung von Vergewaltigungen. Denn in dieser Zahl nicht enthalten sind jene Kinder, deren Mütter mit einem Deutschen verheiratet waren, aber von einem Soldaten oder Angehöriger Besatzungsarmee geschwängert worden sind, die also Kinder durch Vergewaltigung in eine bestehende Ehe bekamen, welche von den Ehemännern legitimiert wurden. … Nach diesen Berechnungen kommt man auf ca. 4300 „Vergewaltigungskinder“. … Dies sind jedoch nur Zahlen für den Westen bzw. spätere Bundesrepublik, im Fall der sowjetischen Besatzungszone bzw. DDR tappen wir im Dunkeln. Da ein Drittel der besonders von Vergewaltigungen betroffenen Flüchtlinge und Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten im Jahr 1950 in der DDR lebte, und da NAS BZ/DDR auch unter sowjetischer Besatzung noch häufig vergewaltigt wurde, rechnet sie der Zahl von 4300 noch einmal großzügig dieselbe Zahlen zu, sodass wir insgesamt auf ca. 8600 Kinder aus Vergewaltigungen kämen. Mit dem Faktor 100 hochgerechnet, komme ich so auf die Gesamtzahl von rund 860.000 Vergewaltigungsopfer (Gebhardt 2015, S. 32-33).

Bemerkungen:

  • Es ist eine interessante Idee, Daten zu Kindern aus dem Jahre 1956 zugrunde zu legen. Damit werden auch die Kinder von vergewaltigten Frauen bei der Vertreibung und Flucht aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten erfasst. Diese Herangehensweise hat aber auch einige Nachteile. Es muss vorausgesetzt werden, dass die Frauen bei der Geburt der Kinder die erfolgte Vergewaltigung wahrheitsgemäß angegeben haben. Daten zu Kindern aus der DDR sind bei diesem Ansatz nicht verfügbar, da die Vergewaltigung in der DDR ein politisches Tabu war.
  • Es bleibt unklar, warum Gebhardt die Anzahl der „Vergewaltigungskinder“ mit dem Faktor 100 hochrechnet. Das würde bedeuten, dass sie davon ausgeht, dass bei 100 Vergewaltigungen nur eine Schwangerschaft entsteht. Die Auswertung statistischer Daten von Sander zeigen aber, dass eine Schwangerschaft in 20 % der Vergewaltigungen eingetreten ist.
  • In ihren Berechnungen lässt Gebhardt außer Acht, dass ein großer Teil der Frauen abgetrieben haben. Nach Sander sind dies etwa 90 %.
  • Weiterhin beachtet Gebhardt nicht, dass sich aus der Zahl der „Vergewaltigungskinder“ nur die Zahl der vergewaltigten Frauen im gebärfähigen Alter berechnen lässt. Sander hat diesen Anteil auf die Frauen und Mädchen von 14 bis 18 Jahren und Frauen über 45 Jahren übertragen.
  • Wenn man die Ergebnisse von Sander zugrunde legt, ergibt sich folgende Rechnung: Bei einer Abtreibungsquote von 90 % ergeben sich 86.000 Schwangerschaften. Daraus ergibt sich dann die Zahl 430.000 Vergewaltigungsopfern von Frauen im gebärfähigen Alter. Diese Zahl ist nur halb so hoch wie die von Gebhardt angegebene Zahl von 860.000. Wenn man wir Sander voraussetzt, dass genauso viele Frauen und Mädchen von 14 bis 18 und über 45 Jahren vergewaltigt wurden, ergibt sich wieder die Zahl 860.000.

Was die Gewichtung der einzelnen Besatzungsarmee bei den verübten Verbrechen betrifft, überschreitet meine Schätzung die Grenzen zur Spekulation. Eine Möglichkeit, die Verhältnisse ungefähr einzuschätzen, sei trotzdem genannt: Rechnen wir die 5 % Quote beispielsweise für die amerikanische Besatzungszone hoch, kommen wir bei 37.000 amerikanischen Besatzungskindern auf ca. 1870 amerikanische Verwaltungskinder, das würde nahelegen das annähernd 190.000 in der Bundesrepublik lebende Frauen amerikanischen Tätern zum Opfer gefallen sind, 50.000 Frauen französischen Tätern, 45.000 britischen, 15.000 sowjetischen und 10.000 belgischen. Diese Schätzungen wären jedoch nur dann annähernd richtig, wenn die 5 % Quote auf alle Besatzungsarmee gleichermaßen zuträfe (Gebhardt 2015, S. 37-38).

Bemerkungen:

  • Die Summe der angegebenen Opferzahl beträgt 310.000. Die Differenz zur Gesamtzahl von 860.000 ist 550.000. Zu bezüglich der offensichtlich in den westlichen Besatzungszonen registrierten 15.000 Vergewaltigungsopfer durch sowjetische Soldaten ergeben sich 565.000 durch sowjetische Soldaten vergewaltigte deutsche Frauen.
  • Johr nennt Zahlen von Reichling (Reichling 1995), nach denen 1,9 Millionen deutsche Frauen und Mädchen von Männern der Roten Armee vergewaltigt wurden, davon 1,4 Millionen bei Vertreibung und Flucht und 500.000 auf dem Gebiet der SBZ und Berlin (Johr 1992, S. 59). Bei aller Unwägbarkeiten der von Gebhardt ermittelten Zahl von 565.000 ist der Unterschied zu Reichling, der mehr als das Dreifache angibt, beträchtlich. Während die Quellen von Reichling unklar sind, sind die Berechnungen von Gebhardt in großen Zügen nachvollziehbar.

Mit ihrem Dokumentarfilm und dem begleitenden Buch „BeFreier und Befreite“ gelang es der feministischen Filmemacherin [Helke Sander] im Jahre 1992, endlich eine erste Diskussion über die Vergewaltigungen nach Krieg anzustoßen (Gebhardt 2015, S. 290).

Wir müssen davon ausgehen, dass eine deutsche Durchschnittsfrau von den nationalsozialistischen Verbrechen sowie dem Judenmord und den Gräueltaten der Wehrmacht wissen konnte. Sie waren von dem Offensichtlichen umgeben: der Verfolgung Andersdenkender und politischer Gegner, der Schikane und Deportation der Juden, den brennenden Synagogen. Sie hatten Kontakt mit Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, sie lebten vielleicht in der Nähe eines Konzentrationslagers oder wurden Zeuginnen von Euthanasieaktionen und Todesmärschen. … Es ist vollkommen klar, dass viele Vergewaltigungsopfer mindestens potentiell auch Täterinnen waren. … Weder Frauen noch Kinder waren nur stumme und traumatisierte Zeugen dieses Krieges noch einfach dessen unschuldige Opfer. … Eine emphatische Auseinandersetzung mit der Massenvergewaltigung sollte vielmehr unter dem Vorzeichen der Verklammerung der beiden Kategorien Geschlecht und Ethnie stehen (Gebhardt 2015, S. 296-297).

Gedanken:

  • Der von Gebhardt beschriebene untrennbare Gegensatz zwischen potenziellem Täter im Sinne von Mitwisser und Unterstützer des NS-Systems und Opfer in der Person vergewaltigter Frauen ist in zwei der Rechnung von Bedeutung. In Bezug auf die Bewertung einer Vergewaltigung müssen beide Seiten des Gegensatzes im Zusammenhang betrachtet werden. In Bezug auf das Denken und Fühlen einer vergewaltigten Frau kann man annehmen, dass vielen dieser Gegensatz bewusst ist, dass sie sowohl ihre Beteiligung oder Gleichgültigkeit gegenüber den rassistischen Verbrechen vor Augen haben als auch die Vergewaltigung als Verletzung ihrer persönlichen Integrität schmerzhaft erleben. Dies betrifft die Vergewaltigung an sich, aber insbesondere auch Gedanken und Handlungen danach.

Generelle Bemerkungen:

Zum Buch von Gebhardt gab es am 18.5.2015 eine Rezension von Klaus-Dieter Henke in der FAZ.net. (Henke 2015b). Henke ist ein führender deutscher Historiker, der sich insbesondere mit dem Geschehen in und nach der Nazizeit in Deutschland beschäftigt hat. Er arbeitete unter anderem am Institut für Zeitgeschichte in München und war an dem Aufbau der sogenannten „Gauck-Behörde“ beteiligt. Als sein Hauptwerk wird laut Wikipedia Die amerikanische Besetzung Deutschlands (Henke 2015a) angesehen, mit dem sich Henke habilitierte. Henke ist also ein Experte für die von Gebhardt behandelte Thematik. Umso bedeutsamer für die Rezeption der Ergebnisse von Gebhardt ist es, dass Henke die Arbeit trotz einiger freundlicher Worte wissenschaftlich vernichtend kritisiert. Er unterstellt Gebhardt Rechenfehler, ohne auf diese Fehler näher einzugehen. Er schreibt in seiner Rezension: „Folgte man dieser „Berechnung“, die in Wahrheit eine Fehlspekulation ist, dann würde die Statistik der sexuellen Gewalttaten im Einzugsbereich der Westalliierten im Vergleich zur derzeitigen, ebenfalls unsicheren, aber einigermaßen konsolidierten Forschungsmeinung förmlich durch die Decke schießen. … Das Bild der amerikanischen Armee würde sich nachgerade verfinstern.“ In seinem Hauptwerk geht er am Rande auch auf Vergewaltigungen amerikanischer Soldaten ein und gibt eine Zahl von 1500 Fällen an (Henke 2015a, S. 201), die sich erheblich von der von Gebhardt angegebene Zahl von 190.000 Fällen unterscheidet. Es entsteht der Eindruck, dass Henke allein aus moralischen Gründen nach dem Motto, das nicht sein kann, was nicht sein darf, die Ergebnisse von Gebhardt ablehnt.

Auch im Jahre 2025 ist Henke nicht von seinen Auffassungen abgewichen. In einem Beitrag in den Blättern für deutsche und internationale Politik (Henke 2025) bezeichnet er den Umgang von Deutschen mit Amerikanern und Briten als eine „kooperative Konfrontation“, die Fundament der Einwurzelung in der westlichen Demokratie war. Interessanterweise klammert er die französischen Alliierten aus, die in Südwestdeutschland ein brutales Verhalten gezeigt hätten (Henke 2025, S. 113). In keiner Weise Täter auf die Arbeit von Gebhardt ein. Erwähnt am Rande, dass auch die Besetzung im Westen viele Härten mit sich brachte. „Amerikanische und britische Soldaten begingen ebenfalls Kriegsverbrechen, besonders gegenüber SS-Einheiten, seltener jedoch gegenüber der Zivilbevölkerung“ (Henke 2025, S. 114).

Im Unterschied zu den Amerikanern und Briten als „freundliche Feinde“ bezeichnet er die Rote Armee als „rächende Feinde“. Als Begründung führt er die zutreffende Tatsache an, dass Deutschland den Krieg gegen die Sowjetunion von vornherein als einen „rassenideologischen Raub- und Vernichtungskrieg, als einen Weltanschauungskrieg geplant, in dem die Normen traditioneller Kriegsführung schon vor dem ersten Schuss ad acta gelegt worden waren. Entsprechend pervers fiel die Befehlsgebung der Wehrmachtsführung aus, die alle Schranken der menschlichen Gesittung niederriss, von soldatischer Ritterlichkeit ganz zu schweigen“ (Henke 2025, S. 114). In Verkennung der Kausalität der Ereignisse lastet er der Roten Armee die „Tragödie apokalyptischen Ausmaßes“ an, dass etwa 14 Millionen Menschen von Flucht und Vertreibung betroffen waren und dabei ungefähr 1,7 Millionen ums Leben kamen. Der Gipfel seiner Ignoranz authentische Quellen ist seine Berufung auf das Propagandaorgan der NSDAP, den Völkischen Beobachter, der vom „bestialischen Mordterror der Bolschewisten“ sprach.

Es ist allerdings zu befürchten, dass sich die Autorität von Henke in der wissenschaftlichen Community durchsetzt. Ein eklatantes Beispiel für die sture Ignoranz bundesdeutscher Historiker gegenüber neueren Ergebnissen, die nicht mit ihren bisherigen Darstellungen vereinbar sind, ist das Festhalten führender Historiker an dem in der Schiederschen Dokumentation beschriebenen Mythos der Ereignisse von Nemmersdorf. Der ostdeutsche Historiker Bernhard Fisch hat bereits 1997 die Fantasiedarstellungen als unhaltbar nachgewiesen (Fisch 1997), was durch die Historiker Hahn und Hahn nachdrücklich bekräftigt wurde (Hahn und Hahn 2010).

Literaturverzeichnis

Fisch, Bernhard (Hg.) (1997): Nemmersdorf, Oktober 1944. Was in Ostpreußen tatsächlich geschah. Mit einem Nachwort von Ralph Giordano und einem Vorwort von Wolfgang Wünsche. Berlin: Ed. Ost (Weisse Reihe).

Gebhardt, Miriam (2015): Als die Soldaten kamen. Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs. 4. Aufl. München: Dt. Verl.-Anst.

Hahn, Hans-Henning; Hahn, Eva (2010): Die Vertreibung Im Deutschen Erinnern. Legenden, Mythos, Geschichte. 1st ed. Paderborn: BRILL (Schöningh and Fink History).

Henke, Klaus-Dietmar (2015a): Die amerikanische Besetzung Deutschlands. 2. Aufl. Berlin, Boston: Oldenbourg Wissenschaftsverlag (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, 27).

Henke, Klaus-Dietmar (2015b): Rechenfehler und Ungereimtheiten. In: FAZ, 18.05.2015. Online verfügbar unter https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/sexuelle-gewalt-1945-rechenfehler-und-ungereimtheiten-13587370.html.

Henke, Klaus-Dietmar (2025): Befreiung als Zusammenbruch : wie die Deutschen 1945 das Kriegsende erlebten. In: Blätter für deutsche und internationale Politik: Monatszeitschrift. 70 (5), S. 107–116.

Johr, Barbara (1992): Die Ereignisse in Zahlen. In: Helke Sander und Barbara Johr (Hg.): BeFreier und Befreite. Krieg, Vergewaltigung, Kinder. 1. Aufl., 1. – 3. Tsd. München: Kunstmann, S. 46–73.

Reichling, Gerhard (1986): Die deutschen Vertriebenen in Zahlen. Teil 1. Umsiedler, Verschleppte, Vertriebene, Aussiedler 1940 – 1985. Bonn: Kulturstiftung der Deutschen Vertriebenen.

Ziegler, Walter (2005): Bayern im Übergang. Vom Kriegsende zur Besatzung 1945. In: Peter Pfister (Hg.): Das Ende des Zweiten Weltkriegs im Erzbistum München und Freising. Die Kriegs- und Einmarschberichte im Archiv des Erzbistums München und Freising. 1. Aufl. Regensburg: